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Die aktuelle Wetterlage an der Sternwarte: www.schoemberg-wetter.de | ![]() |
| Die Bauphase |
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Die
Bauphase ist mittlerweile im Wesentlichen
abgeschlossen. Die
Sternwarte besteht aus
einem zweigeschossigen Kuppelbau von 5,5 Meter Durchmesser
In einigen Metern Abstand befindet sich ein kleines, später
beheizbares Aufenthaltsgebäude
von 4 mal 4 Metern Ausdehnung. Der Kuppelbau wird natürlich nicht
geheizt, um beim Beobachten eine optimale Bildqualität
sicherzustellen. In der 5,5 Meter Sternwartenkuppel ist zur Zeit übergangsweise ein 150/2250mm Refraktor montiert. Für die nahe Zukunft ist die Installation eines modernen Spiegelteleskops vorgesehen. Das Untergeschoss dieses Gebäudes ist für die Computersteuerung und die sonstigen Betriebseinrichtungen des Teleskops vorgesehen. |
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| Das Linsenteleskop |
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Im Vorfeld der Sonnenfinsternis am 11. August 1999 wurde im Kuppelbau zunächst das große Linsenteleskop in Betrieb genommen. Mit einer Öffnung von beachtlichen 150 mm und einer Brennweite von 2,25 Metern ist dieser Großrefraktor ein enorm leistungsfähiges Teleskop für die detaillierte Beobachtung vor allem der Sonne, des Mondes und aller Planeten. Die Optik des Linsenteleskops stammt aus der Werkstatt des renommierten Fernrohrbauers "Lichtenknecker Optics" aus Belgien (vormals Weil der Stadt). Die hohe Qualität der Optik konnten wir zwischenzeitlich an einem Prüfinstitut der Uni Tübingen bestätigen lassen. Das Teleskop wurde Anfang August 2003 auf einer sehr stabilen Selbstbau-Montierung im fast fertig gestellten Kuppelbau in Bieselsberg installiert und mit allem Zubehör sowie einem 60/700 mm Leitrefraktor und einem 6x30 mm Sucher ausgestattet. Ferner gibt es einen Objektiv-Sonnenfilter, der das Teleskop auch tagsüber nutzbar macht. Insbesondere bei Veranstaltungen, die tagsüber auf der Sternwarte stattfinden, ist der Sonnenfilter ein wichtiges Element der Sonderausstattung der Sternwarte Nordschwarzwald. Auch wenn in absehbarer Zukunft das große Spiegelteleskop den Platz unter der Kuppel der Sternwarte einnehmen wird, bleibt der Lichtenknecker-Refraktor eine optimale Ergänzung. Die Sternwarte Bieselsberg wird dann über eine hervorragend vielseitige Ausstattung an Teleskopen verfügen, und ist für alle Beobachtungsvorlieben bestens gerüstet. |
| Das Spiegelteleskop |
Hauptteleskop der Sternwarte Bieselsberg wird ein Spiegelfernrohr der Halb-Meter-Klasse sein, das von einer parallaktischen, deutschen Montierung getragen wird. Diese wird bei einem Eigengewicht von einigen hundert Kilogramm mit ihren 100 und 120 mm starken Achsen und Halb-Meter-großen Schneckenradantrieben ein wahrlich imposantes Bild abgeben. Die Lagerung des 508/2100 mm Newton-Hauptspiegels erfolgt in einer massiven 18-6-Punkt-Flotations-Hauptspiegelzelle um stets eine perfekte Oberflächengestalt des Spiegels zu gewährleisten. Ein Crayford-Okularauszug mit Teflon-Lagerung verspricht eine akkurate Bildfokussierung. Ein etwas überdimensionierter Fangspiegel mit einer kleinen Achse von beachtlichen 125 mm garantiert eine optimale Ausleuchtung des gesamten Bildfeldes. Der angeflanschte 90/1000 mm Leitrefraktor ermöglicht eine genaue Kontrolle der computergesteuerten Positionierung, selbst wenn der Okularauszug des Newton-Reflektors wegen der angeflanschten Off-Axis-Guider und CCD-Kamera nicht einsehbar sein sollte. |
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